Kirche St. Dionysius Nordwalde

Informationsnachmittag mit Heilpraktikerin Petra Schlieckmann und Heilpraktiker Michael Herzog

63 Seniorinnen und Senioren trafen sich zum Infonachmittag im Pfarrsaal. Thema des Nachmittags war: "So heilt die Natur". Es gibt viele Möglichkeiten, sich gesundheitlich fit zu halten. Vorbeugend, in dem man z. B. Sport treibt und sich gesund ernährt. "So heilt die Natur, das hört sich ein bisschen nach Oma´s Hausmittelchen an. Aber, es steckt viel mehr dahinter. So begrüßte Klaus Allendorf die Seniorgengemeinschaft und die Heilpraktikerin Petra Schlieckmann mit ihrem Kollegen Michael Herzog.

Bei Erkältungskrankheiten ist es der Blasiussegen, der helfen soll, der Hl. Blasius ist einer der 14 Nothelfer. Bei Kopfweh können wir den Hl. Dionysius anrufen und bei Leibschmerzen den Hl. Erasmus. Patronin der Gebärenden ist die Hl. Margareta bei Epilepsie rufen wir zum Hl. Vitus. Und wenn alles nichts hilft, wenn es einen dann doch einmal erwischt und man bekommt die Erkältung oder Grippe und anderes, dann geht´s hin zum Arzt oder aber auch zum Heilpraktiker(in). Zunächst gab es für alle Kaffee, Kuchen und Schnittchen, bevor die Heilpraktikerin Petra Schlieckmann mit ihrem Vortrag begann.

Drei Themengebiete hat sie für ihren Vortrag gewählt:

  • die Blutegel-Therapie
  • das Schröpfen
  • und die Ozon-Therapie.

Zur besseren Anschauung hatte sie eigens Blutegel mitgebracht. Diese werden bei verschiedensten Krankheiten angewende,t z. B. bei Krampfadern, Athrose, Tinitus usw. So ein Biss eines Blutegel tut nicht weh, max. wie ein Stich mit einer Nadel.

Das Schröpfen wurde natürlich praktisch vorgeführt. Kleine Gläser auf der Haut des Patienten sollen mittels Unterdruck Verspannungen lösen und Schmerzen lindern.

Die Ozontherapie nennt man auch Eigenbluttherapie, bei der das Blut mit Ozon angereichert wird. Die Anwender nennen als Indikationen für Ozontherapien vor allem Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Virusinfektionen, Asthma, Allergien, Gelenkschmerzen, aber auch Krebs. Viele Krankheiten, bei denen man auf den Arzt nicht verzichten kann, wie z. B. bei Krebs, kann der Heilpraktiker aber unterstützend zur Heilung beitragen.

Nach dem Vortrag wurde noch der eine oder andere Witz erzählt; egal ob vom Arzt oder Heilpraktiker etwas verschrieben wird, die richtige Anwendung ist immer wichtig - der Beipackzettel sollte richtig gelesen werden. Nicht, das es einem so geht wie „dem Pfarrer, der krank ist, er hat Grippe ihn hat´s richtig erwischt. Er sitzt in der gefüllten Badewanne und schimpft:"Eine blöde Sache mit dieser Medizin und ganz schön lästig - dreimal täglich 15 Tropfen im warmen Wasser einnehmen.!" Gut gelaunt und sehr gut informiert traten alle den Heimweg an.

 

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